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Liegeplatz Mon Desir

10 Jahre ein Bau-Dreamteam

Die Gebrüder Prins - Sebastiaan und Christiaan

führen alle Bauarbeiten an Bord in eigener Regie durch. In den vergangenen 10 Jahren sind sie, muss auch mal gesagt werden, richtig gut geworden. Elektrizität, Schreinerei, Stahl- und Schweißarbeit, die zwei packen alles an!

Hut ab!

Winter 2013/2014

Projekt: Erneuern von Duschen und Toiletten

Vor genau 10 Jahren hat Sebastiaan die Mon Desir zu 'seinem Verlangen' gemacht und sofort im ersten Winter den Sanitärbereich erneuert, denn der damalige Zustand passte eindeutig nicht mehr ins Millenium. Jetzt eine Dekade später wird es wieder Zeit für eingreifende Maßnahmen. Obwohl die Duschen und Toiletten noch im guten Zustand sind, müssen sie dran glauben. Skipper und Skipperin zweifeln nämlich an der weiteren Lebensdauer des Abwassertanks unter'm Sanitärbereich und wünschen keine unangenehmen Überraschungen während der Segelsaison.

Neuer Abwassertank: plastic rules!

Dem alten Tank aus Stahl vertrauen wir nicht mehr, ein neuer muß her!

Und dieser wird aus Kunststoff. Gewichtsbesparend und lifelong guarantee. So stellen wir uns das zumindest vor. Unser Tank kommt aus Friesland und ließ sich problemlos vom Autoanhänger ins Boot takeln. Nicht zuletzt dank eindeutiger Anweisungen von Skippersohn Niels. Doch hatte Skipper Sebastiaan hier vorab schlaflose Nächte drüber, aber dank der richtigen Rechenformel und Takeltechnik passt's.

Nach dem Abbau folgt der Aufbau...

Nach 2 wöchigen Abrissarbeiten können unsere Handwerkerjungs wieder mit dem Aufbau beginnen.

Die Stunde Null hat quasi geschlagen. Das Entfernen der Duschen und Toiletten hat ungefähr 2 Wochen in Anspruch genommen. Anschließend waren wir mit der Mon Desir 1 Woche im Trockendock für den 4jährlichen TÜV-Test und neue Unterwasserfarbe. Außerdem konnten wir so bequem zahlreiche Abflussleitungen dicht schweißenm, die wir zukünftig nicht mehr nutzen werden. Zurück in Enkhuizen wird seit Dezember wieder aufgebaut. Erst der neue Kunststoff-Abwassertank an die richtige Stelle, Anschließen von zahlreichen Leitungen, Festschweißen von einem Gerüst, damit der Tank während Schieflage oder Wellengang auf Wanderschaft geht. Dann beginnt der Aufbau der Wände, weil eine große WC-Nasszelle entspricht doch nicht dem Geschmack der meisten Mitmenschen. Unserem auch nicht ;-).

Auf der Zielgeraden...

müssen noch viele, viele kleine Dinge geschehen, aber das Ende der Bauphase ist in Sicht. Alle Holzleisten und Bettleisten werden lackiert, Gardinen genäht und aufgehängt, Garderobenhaken an die Wände geschraubt, Türen eingehängt, Teppichboden verlegt und am Ende alles saubermachen und aufräumen. Und so ist pünktlich zu Saisonbeginn aus der Werkstatt wieder ein Wohnzimmer geworden! Schiff ahoi!

Zeigt her eure schmutzigen Händchen

zeigt her eure schmierigen Schnütchen, und sehet dem fleissigen Klempner Sebastiaan zu. Alle Kajüten haben jetzt [wieder] ein Waschbecken fürs Zähneputzen und die Katzenwäsche. Ab 2012 mit warmen und kalten Wasser! Ausserdem gibt es ein paar Ablagen für persönliche Dinge, Deckenlampen und Leselichter sowie Feuermelder mussten angebracht werden. Als Bootseigner muss man nicht nur ein bisschen links und rechts am Ruder drehen und wichtig in die Ferne stieren, sondern auch Klempner, Elektriker, Schreiner und Maler sein. Die Bauphase neigt sich dem Ende zu. Bald heissen wir die erste Gruppe willkommen an Bord. Wird bis dahin alles fertig sein?

Erholsame Nachtruhe

... erleben unsere Gäste hoffentlich in unseren neuen Betten. Die Betten sind jetzt 2 m lang, einige sogar 2,15 m. Und breiter als vorher. Da alle Betten Handarbeit sind, haben wir Matratzen nach Mass anfertigen lassen. 

Geschlossene Wände mit versteckter Kabeldurchführung

Die Wände vom Flur sind jetzt auch dichtgemacht. So langsam erkennt man wieder Grundzüge eines Passagierschiffes. Selbstverständlich haben wir erst die Stromkabel verlegt und dann die Wände verkleidet. Schlau, ne?! Alle Kajüten verfügen jetzt über eine Steckdose. Ausserdem gibt es jetzt in allen Kajüten warmes und kaltes Wasser aus dem Hahn zum Waschen. Alle Kabel und Wasserleitungen verschwinden hinter der Wand oder laufen durch eine Fussbodenleiste. 

Nächster Schritt: Deckenverkleidung

Während man zu Beginn der Passagiersfahrt beim Einbau der Schiffe erst den Boden legte und die Decke zog, um dann mit Zwischenwänden kleine Kompartimente (auch Kajüte oder Kabine genannt) zu schaffen, gelten heute natürlich andere Regeln und Gesetze. Heutzutage braucht jedes Schiff Kajüten mit Trennwänden, die bis zur Stahldecke des Schiffs durchgehen. D.h. jede Kabine hat ihre eigene Deckenverkleidung. Unsere neuen Oberlichter brauchen eine Aussparung,die dann wieder mit einem extra Rahmen verkleidet wird. Im Moment sieht es noch aus wie Super-Jenga. Baulich eine Herausfoderung, aber unser Mon Desir Handwerker Team hat innerhalb eines Wochenendes alle Decken eingesetzt. Fertig! Auf zum nächsten Bauabschnitt...

Meine Kajüte ist mein Königreich

Unsere Wandgerüste werden mit Dämmwolle gefüllt und die nötigen Elektroleitungen werden angelegt. Dann können die Wände zugeklebt werden. Die Decken sind noch offen. Alle Leitungen für Strom, Wasser und Feuermelderanlage verlaufen in einer Bodenleiste unter den Betten. Die Wasseranschlüsse müssen wir aber noch anlegen. Aber erst verkleiden wir die Decken.

Wände, weiter geht's...

Die Wände bestehen aus einem Gerüst aus Holzbalken und gegen die Balken werden dann MDF-Platten geschraubt und geleimt, die wiederum mit einer Spezialschicht beklebt. Brandsicher (zumindest 30 Minuten lang). Ein großer LKW mit Gabelstapler bringt 88 Platten bis ans Boot. Danach ist es an den Männern, um die Platten unter Deck zu verstauen.

Wände

Der Unterboden ist gelegt, jetzt machen wir Wände für die Kajüten. Die Einteilung der Kajüten bleibt beim alten. Es gibt immer noch zwei 5er-Kajüten und vier 2er-Kabinen. Da wir bereits vor ein paar Jahren die Matrosenkajüte verkleinert haben, werden die sechs Kajüten im Vorschiff alle etwas grösser. Dank hervorragender Zimmermannskünste wird jetzt auch viel effizienter gebaut. Jeder Zentimeter wird genutzt. Ein sehr angenehmer Vorteil für alle langen Menschen: Es gibt jetzt 8 Betten von über 2 Metern Länge an Bord extra! Erholsame Nachtruhe garantiert!
Wände ziehen ist auf einem Schiff übrigens gar nicht so einfach, denn man hat keine einzige Gerade an der man sich orientieren kann.  

Boden

Nachdem die Wassertanks alle nötigen Leitungen und Anschlüsse haben, können wir einen Boden verlegen. Dafür bauen wir erst ein 'Skelett' aus schmalen Stahlträgern über die Tanks und schweissen das fest, damit auch bei schwerem Seegang und viel Krängung nichts verrutscht. Anschliessend wird ein Boden aus Holzplatten auf dem Skelett festgeleimt. Jetzt können die Wände für die Kajüten gezogen werden. 

Wasserversorgung an Bord

Ein Schiff nimmt seinen Vorrat an Trinkwasser in Tanks mit. Bei uns an Bord können ca. 5000 Liter mit. Die Wassertanks befinden sich im Vorschiff, unter den Kajüten. Zeitgleich mit dem brandschutzbedingten Umbau von sechs Kajüten erneuern wir auch die Tanks. Die alten Tanks waren aus Stahl, also mit dem Schweissbrenner in handliche Stücke zerteilen. Eigentlich waren die Tanks noch in ziemlich guten Zustand, sodass unser Handwerker-Team eine besondere Art des von Stage-Diving, allerdings ohne "Crowd", ausführen muss. Die Teilstücke stellen wir auf der Strasse ab. Simon, der Schrotthändler, sorgt mit seinem Bakfiets für die Enstorgung des Altmetalls.
Anstatt zwei grosser Tanks nehmen wir jetzt fünf kleinere. Die neuen Tanks sind aus Kunststof und werden für uns in Friesland produziert, wo wir sie mit dem Auto abholen und nach Haarlem bringen. Unterwegs ist es herbstlich-neblig, aber alles geht glatt. Zum Glück ist die Mon Desir ein Segelschiff; die Verladung der Tanks vom Anhänger runter, an Deck, unter Deck ist dank ein paar Seilen und Flaschenzugsystemen ziemlich easy. 
Weniger easy ist der nächste Arbeitsschritt. Die Tanks müssen alle fünf nebeneinander in die richtige Position. Der Schiffsboden ist natürlich überhaupt nicht gerade, die kleinen Unebenheiten haben wir mit Gummi ausgeglichen. Die Tanks liegen alle in einer Art Schiene, sodass sie auch bei viel Krängung oder schwerem Wellengang nicht anfangen zu rutschen. Die Tanks müssen untereinander miteinander verbunden werden. Hier steckt viel Arbeit drin. Die richtigen Anschlüsse und Leitungssysteme bedenken und bestellen, das war gar nicht einfach. Hier haben auch ein paar Planänderungen stattgefunden. Jetzt wissen wir, wie es geht!
Unsere Tanks müssen nicht nur miteinander verbunden sein, sondern zum Auffüllen der Tanks brauchen wir auch eine Leitung an Deck. Diese Leitung führt durch das Matrosenzimmer. Direkt nach dem 'Vooronder' gibt es zahlreiche Verzweigungen; das sieht schon beinahe aus wie Kunst! Dafür haben wir auch ein paar Tage gebraucht, um alle Anschlüsse passend zu machen.

Neue Dachfenster

Endlich haben wir den Durchblick!

Zum Glück war der November mild und so trocken wie noch nie. Das passte gut ins Arbeitsschema. Erst Löcher ins Deck schneiden für die neuen Dachluken. Hierfür haben wir Rahmen aus Edelstahl machen lassen. Die müssen festgeschweisst werden. Dafür braucht man besondere Übergangselektroden, haben wir hierbei gelernt. Damit die Farbe nachher gut hält, werden die Rahmen rundum noch sandgestrahlt. Tipptopp! Und weil es dann nach 4 Wochen doch mal wieder regnen musste, haben wir die Fenster schliesslich festgeschraubt. 

Umbau Kajüten (Winter 2011/2012)

Sechs Kajüten zwischen Matrosenzimmer und Hauptmast sind dem Erdboden gleich gemacht. Auch die Wassertanks sind demontiert und abtransportiert.

Dank Kapitän Sebastiaans erfinderischer Veranlagung hat die Crew trotz demontierter Wassertanks weiterhin fliessend Wasser und kann so die Umstände des Umbaus gut ertragen. Diesen Winter gibt es mal wieder viel Arbeit zu verrichten. Um alle gesetzlichen Brand- und Feuerschutzauflagen zu erfüllen, bauen wir diesen Winter die letzten sechs Kabinen um.

Innerhalb einer Woche haben wir alle Zimmer komplett abgebaut. Auch die unter den Kabinen gelegenen Wassertanks sind in handliche Teile zerlegt und an Simon, den Metallhändler übergeben. Der fährt sie mit seinem Bakfiets zur Entsorgung. Holländischer geht wohl nicht!

Im Moment ist also alles leer. Tiefgang momentan 1,50 m wegen der ungünstigen Gewichtsverteilung... Als Ballast haben wir nämlich auch noch ca. 100 Meter alte Ankerketten aus dem Boot geholt. Die kommt später aber wieder zurück.

Als nächstes wird der Boden konserviert, d.h. mit Öl eingepinselt und neue Anschlüsse für die Wassertanks verlegt. Danach machen wir Öffnungen ins Stahldach für neue Dachluken.

Unsere neuen Wassertanks werden aus Kunststoff gemacht. Statt 2 grosse Tanks nehmen wir 5 kleine Einheiten, die insgesamt aber ebenfalls 5000 Liter fassen. Die Tanks müssen durch das Dachfenster im Salon ins Boot gelassen werden und dann passen hoffentlich alle fünf so nebeneinander, wie wir das auf dem Papier ausgerechnet haben.

Seitenschwerter

Die Schwerter benötigen eine kleine Generalüberholung. Der Zweimastklipper Welvaart nimmt sie mit von Haarlem nach Hillegom, wo sie in einer Tulpenzwiebelhalle gründlich saniert werden. D.h. schleifen, schweissen, verleimen und anstreichen. Im Frühjahr haben wir die Konstruktion der Schwerteraufhängung verändert, so dass die Schwerter jetzt auch seitwärts ausschwenken können ohne dass hierbei der Schiffsrumpf kaputt gedrückt wird.

Umbau Kajüte

Auch im Winter 2009/2010 führen wir Bauarbeiten im Schiff durch, um zukünftig den neuen Brandsicherheitsvorschriften zu genügen. Die Kajüte 7 bleibt im Grundriß die alte, aber bekommt ein komplett neues Interieur. Die Kabine verfügt jetzt über 220 V Stromanschluss (bei Landstrom oder Aggregat) und hat einen Kalt- und Warmwasseranschluß sowie Zentralheizung.

Fokbaum

Der alte Fokbaum hat am Ende der Segelsaison 2009 das Zeitliche gesegnet und uns im Winter im Holzofen schön warm gehalten. Der neue Baum soll 8 Meter lang und einen Diameter von 15 cm haben. Hierfür verleimen wir zwei lange Holzbalken miteinander. Jetzt haben wir einen viereckigen Balken. Den sägen wir achteckig und dann macht sich unser Schiffszimmermann an die Arbeit um den Baum rund zu hobeln. Mehrere Schichten Lack darüber und fertig.

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